Why Minerals?

Warum Mineralstoffe?

Warum Mineralstoffe?

Mineralstoffe Pferde sind lebenswichtige Nährstoffe

Mineralstoffe übernehmen viele wichtige Aufgaben im Pferdekörper. Sie sind für das Überleben und die normale körperliche Funktion unverzichtbar – genau wie Sauerstoff und Wasser. Zusammen mit Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen und Vitaminen bilden Mineralstoffe die Basis für die Pferdeernährung. Entscheidend ist jedoch, in welcher Form die Mineralstoffe gegeben werden – davon hängt ab, wie gut der Körper sie aufnehmen und verwerten kann.

Jeder Mineralstoff hat eine spezielle Aufgabe in der Pferdefütterung. Er sorgt dafür, dass alle Körperfunktionen und Stoffwechselprozesse normal ablaufen. Etwa zwanzig wichtige Mineralstoffe muss das Pferd über das Futter aufnehmen, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann.

Eine ausgewogene Ernährung mit den richtigen Vitaminen und Mineralstoffen unterstützt alle Körperfunktionen. Die verschiedenen Mineralstoffe arbeiten oft zusammen. Sowohl Mangel als auch Überschuss können Störungen verursachen und die Aufnahme anderer Mineralstoffe behindern. Zu viel Kupfer hemmt zum Beispiel die Eisenaufnahme, während zu viel Zink die Kupferaufnahme verschlechtert. Mangel und Überdosierung können zu Nährstoffungleichgewichten, Gesundheitsproblemen und sogar Krankheiten führen.

Deshalb ist es wichtig, Mineralstoffe nicht nur in der richtigen Menge zu geben, sondern auch natürliche Rohstoffe zu verwenden. Synthetische Vitamine werden nicht immer gut aufgenommen. Organische Nährstoffe erkennt der Körper dagegen und nimmt sie nach seinem physiologischen Bedarf auf. Natürliche biologische Formen verringern das Risiko negativer Wechselwirkungen mit anorganischen Mineralstoffen. Sie verbessern die Aufnahme und Verwertung und stärken das Immunsystem, den Nährstoffstatus und das allgemeine Wohlbefinden. Chelatierte Mineralstoffe – organische Formen, die an Aminosäuren gebunden sind – werden besonders gut aufgenommen. Dadurch reichen bereits kleinere Mengen aus.

Ohne Mineralstoffe kann der Körper nicht funktionieren

Mineralstoffe werden für spezielle biochemische Prozesse gebraucht. Sie sind Bausteine für Gewebe wie Zähne, Knochen und neue Zellen. Mineralstoffe regulieren den Säure-Basen-Haushalt, den Flüssigkeitshaushalt, den Gastransport, die Muskelkontraktion, den Fett- und Glukosestoffwechsel sowie die Energiespeicherung.

Oxidativer Stress entsteht durch Anstrengung und Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung. Er kann zu Gewebeschäden und DNA- sowie Proteinschäden führen. Das betrifft besonders intensiv trainierte Sportpferde, aber auch Freizeitpferde. Bestimmte Mineralstoffe haben antioxidative Eigenschaften und helfen, solche Schäden zu verringern. Dazu gehören Selen, Mangan, Kupfer und Zink.

Natürliche gegen industrielle Quellen

Zu den wichtigen Mengenelementen gehören Kalzium, Phosphor, Natrium, Kalium, Chlorid, Magnesium und Schwefel. Spurenelemente mit wichtigen biochemischen Aufgaben sind Eisen, Zink, Fluorid, Selen, Kupfer, Chrom, Jod und Mangan.

Der Hauptunterschied zwischen natürlichen und industriellen Nährstoffen liegt in der Bioverfügbarkeit. Synthetische Vitamine sind isolierte Verbindungen ohne unterstützende Kofaktoren. Viele industrielle Ergänzungsfuttermittel enthalten hohe Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen, aber ihnen fehlen Enzyme und synergistische Verbindungen, die für eine optimale Aufnahme nötig sind. Organische Nährstoffe enthalten diese natürlich vorkommenden Verbindungen. In der Natur sind Vitamine und Mineralstoffe an Proteine, Flavonoide oder Kohlenhydrate gebunden, wodurch sie gut aufgenommen werden können.

Brennnessel enthält zum Beispiel von Natur aus Eisen sowie Vitamin C und Folsäure, die die Eisenaufnahme verbessern. Für Pferde mit niedrigem Hämoglobin ist Brennnessel eine der wirksamsten natürlichen Eisenquellen. Pferde profitieren am meisten von Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und anderen Nährstoffen in organischer Form. Organisch gebundene Mineralstoffe verringern auch das Risiko einer Überdosierung und sind daher sicherer in der Anwendung.

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