Sanddorn – Naturkraftpaket für das Wohlbefinden von Hunden
Sanddorn (Hippophaë rhamnoides) ist eine außergewöhnlich vitamin- und nährstoffreiche Pflanze, deren Beeren, Samen und Blätter eine breite Palette biologisch aktiver Verbindungen enthalten. Seine Verwendung in der gesundheitsfördernden Ernährung für Mensch und Tier reicht Jahrhunderte zurück. Forschungen der letzten Jahre haben seine wohltuenden Eigenschaften – auch für Hunde und andere Tiere – weiter belegt.
Sanddorn versorgt den Körper mit wertvollen Fettsäuren, Vitaminen und Antioxidantien, die besonders Haut, Darm, Immunsystem und Regeneration unterstützen. Seine Wirkung reicht bis auf die Zellebene.
Sanddorns Fettsäuren – umfassender Nährstoffschutz
Sanddorn enthält ein einzigartig breites Spektrum an Fettsäuren: Omega-3-, -6-, -7- und -9-Fettsäuren. Diese Kombination bildet eine starke Basis für gesunde Körperfunktionen.
Omega-3-Fettsäuren wie EPA und DHA sind besonders für ihre entzündungsmodulierenden Eigenschaften bekannt. Sie unterstützen das Gelenkwohl, die Hautgesundheit und die normale Funktion des Nervensystems und Herzens. Sie helfen bei der Erholung nach körperlicher Anstrengung und unterstützen die Darmgesundheit.
Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure sind wichtig für die Struktur von Haut und Schleimhäuten. Sie beteiligen sich am Aufbau von Zellmembranen und regulieren Immunantworten. Wichtig ist jedoch das richtige Verhältnis zu Omega-3, da übermäßige Omega-6-Aufnahme allein die Entzündungsneigung erhöhen kann.
Omega-7, Palmitoleinsäure, ist eine charakteristische Fettsäure des Sanddorns und in der Nahrung relativ selten. Seine besondere Stärke liegt im Schutz der Schleimhäute: Es unterstützt das Wohlbefinden der Oberflächen von Mund, Magen und Darm und beschleunigt ihre Erneuerung. Das macht es besonders nützlich bei Verdauungsproblemen.
Omega-9-Fettsäuren wie Ölsäure runden das Gesamtprofil der Fettsäuren ab und helfen beim Nährstofftransport auf Zellebene, während sie auch die Herzgesundheit unterstützen.
Die Kraft der Antioxidantien im Sanddorn
Sanddorn enthält reichlich antioxidative Vitamine A, C und E, die Zellen vor oxidativem Stress schützen und das Wohlbefinden von Immunsystem, Haut und Augen unterstützen. Außerdem enthält Sanddorn Flavonoide und Carotinoide, die als wirksame Antioxidantien agieren, sowie Phytosterole und Tocopherole, die positive Auswirkungen auf Herzfunktion und Stoffwechsel haben.
🐶 Sanddorn zur Unterstützung des Hundewohls
Bei Sanddorn Hunde liegt der Fokus besonders auf der unterstützenden Pflege von Haut- und Darmproblemen sowie der Stärkung der Immunität.
Omega-7-Fettsäure ist besonders für ihre Wirkung auf Schleimhäute und Haut bekannt. Sie kann Juckreiz lindern, Trockenheit und Schuppenbildung reduzieren und die Gesundheit des Fells unterstützen. Sanddorn ist eine ausgezeichnete Option zur Unterstützung bei Atopie und für Tiere mit empfindlicher Haut. Es ist auch hervorragend für Hunde mit trockenen Augen oder rissigen Pfotenballen geeignet.
Die Antioxidantien und Polyphenole des Sanddorns unterstützen außerdem die Immunabwehr alternder und sich erholender Hunde. Sie helfen dabei, freie Radikale auf Zellebene zu bekämpfen und das Abwehrsystem des Körpers zu stärken.
Sanddorn hat sich auch als vorteilhaft für die Darmgesundheit erwiesen. In einer Studie, bei der Hunden mit Dexamethason Magengeschwüre zugefügt wurden, erwies sich Sanddornöl als die wirksamste Behandlung (Tyagi et al. 2013).
Zusammenfassung der Sanddorn-Wirkungen für Hunde:
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Haut und Fell: Verbessert die Hautfeuchtigkeit, den Glanz und lindert Hautprobleme
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Gelenkgesundheit: Reduziert Entzündungen und unterstützt die Beweglichkeit
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Verdauung: Schützt Schleimhäute und unterstützt normale Darmfunktion
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Immunsystem: Stärkt die Immunabwehr besonders bei alten oder gestressten Tieren
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Regeneration: Beschleunigt die Erholung nach körperlicher Anstrengung
- Schleimhäute von Mund und Augen: Besonders Omega-7 unterstützt das Wohlbefinden dieser Oberflächen
Quellen:
- Ghosh et al. (2008). Protective effect of sea buckthorn (Hippophae rhamnoides) against gastric ulcer in rats. Journal of Ethnopharmacology.
- Yang et al. (2017). The bioactive compounds of sea buckthorn and their pharmacological properties. Molecules.
- EU Register on Feed Additives – accepted forms of natural fatty acid supplements in animal feed.
- Tyagi et al. (2013).
