Is Your Dog Getting Enough Omega Fatty Acids?

Bekommt dein Hund genügend Omega-Fettsäuren?

Omega Fettsäuren Hund – diese essentiellen Fette unterstützen das Wohlbefinden deines Vierbeiners auf vielfältige Weise. Sie helfen dabei, Entzündungen zu kontrollieren und fördern unter anderem die Gesundheit von Gelenken, Darm, Atemwegen und Haut. Doch welche Omega-Fettsäuren braucht dein tierischer Freund und wo findest du sie?

Welche Vorteile bieten Omega-Fettsäuren für das Wohlbefinden?

Die Vorteile der für den Körper wichtigen Omega-Fettsäuren sind sehr umfangreich und unterstützen das Wohlbefinden des gesamten Organismus. Fette fördern die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und liefern essentielle Fettsäuren, die der Körper nicht in ausreichenden Mengen selbst produzieren kann.

Einer der wichtigsten und am besten erforschten Gesundheitsvorteile von Omega-Fettsäuren ist ihre entzündungshemmende Wirkung. Omega-3-Fettsäuren können beispielsweise bei der Behandlung von Arthrose und Lahmheit hilfreich sein. Durch die Ergänzung der Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren kannst du sowohl entzündungsbedingte Abnutzung des Gelenkknorpels durch Belastung vorbeugen als auch Tiere unterstützen, die bereits an Arthrose leiden. Studien zeigen, dass eine erhöhte Omega-3-Zufuhr den Bedarf an entzündungshemmenden Schmerzmitteln bei Hunden mit Arthrose reduziert.

Omega-Fettsäuren unterstützen auch die Herzfunktion, verbessern die Verdauung und fördern das Wohlbefinden von Gelenken, Sehnen, Haut und Fell. Sie erhalten die normale Immunabwehr des Körpers, reduzieren Allergien, unterstützen eine gute Muskelkondition und helfen bei der Regeneration nach anstrengendem Training.

Omega-Fettsäuren können auch für Zuchttiere nützlich sein. Bei Rüden verbessern sich unter dem Einfluss von Omega-3-Fettsäuren Spermienqualität und -beweglichkeit. Bei Hündinnen reduzieren Omega-3-Fettsäuren Entzündungen in der Gebärmutter und vergrößern die Follikel, was die Überlebensfähigkeit von Eizelle und Embryo verbessert.

Welches sind die wichtigsten Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren haben eine positive Wirkung auf die Funktion des gesamten Körpers. Sie halten die Zellmembranen flexibel und fördern die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Omega-3 hilft Entzündungen zu reduzieren – deshalb ist es eine ausgezeichnete Ergänzung für die Ernährung von Tieren mit Gelenk-, Darm-, Haut- oder Atemwegsproblemen.

Die wichtigsten Vertreter der Omega-3-Fettsäuren sind Alpha-Linolensäure (ALA) sowie Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA).

Tiere können die für die Gesundheit essentielle Alpha-Linolensäure nicht selbst produzieren, Pflanzen jedoch schon. Deshalb ist es wichtig, dass Hunde ausreichend davon über ihre Nahrung erhalten.

ALA-Fettsäuren finden sich in Leinsamen, Chia, Hanf und frischem Gras. Fertige EPA- und DHA-Fettsäuren kommen in hohen Konzentrationen nur in Fisch vor – der reichsten natürlichen Quelle für EPA und DHA. Beachte jedoch, dass EPA- und DHA-reiches Fischöl keine ALA-Fettsäure enthält, die Hunde ebenfalls benötigen.

Ein kleiner Teil der ALA-Fettsäuren wird im Körper zu EPA und DHA umgewandelt. Besonders bei Hunden mit gemischter Ernährung ist diese Umwandlung so gering, dass sie diese Fettsäuren über die Nahrung aufnehmen müssen.

Die wichtigste Omega-6-Fettsäure ist Linolsäure

Omega-6-Fettsäuren unterstützen die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Sie stärken das Immunsystem und sind an den Stoffwechselprozessen des Körpers beteiligt.

Die wichtigste Omega-6-Fettsäure ist Linolsäure (LA), die Tiere nicht selbst produzieren können. Linolsäure ist besonders wichtig für den Hautschutz, denn ein Mangel verursacht verschiedene Hautprobleme wie Trockenheit und Schuppenbildung. Linolsäure-Mangel kann auch zu Haarausfall und erhöhter Anfälligkeit für bakterielle und Pilzinfektionen führen.

Linolsäure ist eine der Hautfettsäuren und hilft dabei, dass die natürliche Schutzschicht der Haut auch von innen intakt bleibt. Das verhindert übermäßigen Feuchtigkeitsverlust und Hautaustrocknung.

Linolsäure ist reichlich in Getreide, Hafer, Hanf und Hanföl, Soja und Maisöl enthalten – viele kommerzielle Futtermittel sind daher oft sehr Omega-6-lastig.

Die Fettsäuren im Gleichgewicht halten

Bedenke, dass Linolsäure zwar wichtig für den Körper ist, aber auch eine Kehrseite hat: In zu großen Mengen kann sie Entzündungen im Körper fördern.

Deshalb ist es wichtig sicherzustellen, dass dein Hund ausreichend und im richtigen Verhältnis sowohl Omega-3- als auch Omega-6-Fettsäuren über die Nahrung erhält. So bleiben die Fettsäurespiegel im Körper im Gleichgewicht. Omega-3-Fettsäuren finden sich besonders in Chia und Lein, während Hanf mehr Omega-6-Fettsäuren enthält.

Gute Quellen für Omega-Fettsäuren für Hunde: Milled Chia Seeds, Hemp oil

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