What Happens to Hay During Winter Storage?

Was passiert mit Heu während der Winterlagerung?

Was passiert mit dem Heu während der Winterlagerung?

In Finnland ändert sich der Bedarf an Vitaminzufütterung bei Pferden je nach Jahreszeit. Auf der Weide nehmen Pferde reichlich Vitamin A und E über das frische Gras auf. Im Frühling und Sommer bildet sich Vitamin D in der Pferdehaut durch Sonneneinstrahlung. In den dunklen Wintermonaten – und bei eingedeckten Pferden – geschieht das jedoch nicht. Der Vitamingehalt von geschnittenem Heu sinkt während der Lagerung. Je länger der Winter dauert und je näher Frühling und neue Weidesaison rücken, desto weniger wichtige Vitamine bleiben im Heu enthalten. Aus diesem Grund benötigen Pferde während der Stallfütterung Vitaminzufütterung. Die Vitamine A, D und E sind dabei am wichtigsten.

Wohin verschwinden die Heu Vitamine Winter?

Die Heulagerung über den Winter beeinflusst unweigerlich den Vitamingehalt. Protein- und Mineralstoffgehalte bleiben stabil, aber Vitamine – besonders Vitamin E und A – gehen während der Winterlagerung erheblich verloren.

Frisches grünes Gras enthält große Mengen an Vitamin A und E. Ein beträchtlicher Teil dieser Vitamine geht jedoch bereits beim Heumachen verloren. Nach der Heuernte sinkt der Carotinoidgehalt des Heus durchschnittlich um etwa 7 % pro Lagerungsmonat. Das ist ein wichtiger Faktor, den du besonders bei der Fütterung von einjährigem Heu beachten solltest. Früh geerntetes Heu enthält mehr Carotinoide (Vorstufen von Vitamin A) als später geerntetes, stängeligeres Heu. Grün gefärbtes Heu enthält mehr Carotinoide als gelbliches Heu.

Auch die Wetterbedingungen bei der Ernte beeinflussen den Nährstoffgehalt des Heus: Regen und Nässe reduzieren den Vitamingehalt. Das Trocknen von Heu bei sonnigen Bedingungen verringert die Vitamine A und E, erhöht aber den Vitamin-D-Gehalt. Vitamin E im Heu wird durch Feuchtigkeit und Sauerstoff zerstört. Deshalb sollten alle Pferde, die nicht täglich frisches Grünfutter erhalten, Vitamin E als Ergänzung bekommen. Eine gute Faustregel für den Vitamin-A-Gehalt im Heu lautet: Je grüner das Heu, desto mehr Carotinoide enthält es. Je gelber das Heu, desto weniger Carotinoide sind vorhanden.

Vitaminzufütterung während der Stallfütterung: denk mindestens an A, D und E

Den größten Bedarf an Vitaminzufütterung haben Sportpferde, Zuchtstuten und wachsende Fohlen. Den geringsten Bedarf haben Pferde, die täglich mindestens 2–3 Stunden weiden. Im Winter benötigen Pferde, deren Futter hauptsächlich aus Raufutter, Getreide und einfachen Mineralstoffergänzungen besteht, immer zusätzliche Vitamine. Pferde in schwerer Arbeit brauchen mehr Vitaminzufütterung als Pferde in Ruhe.

Vitamine werden nach ihrer Löslichkeit in fett- und wasserlösliche Vitamine eingeteilt. Bei der Winterfütterung sind die fettlöslichen Vitamine A, D und E besonders wichtig, bis das Pferd wieder auf die Weide kommt oder Heu aus der neuen Ernte erhält. Im Sommer können Pferde einen Teil dieser Vitamine in ihrem Körper speichern. Mit fortschreitendem Winter sind diese gespeicherten Vitamine innerhalb weniger Monate aufgebraucht. Gleichzeitig sinkt der Vitamingehalt im Futter und das Sonnenlicht reicht nicht für die Vitamin-D-Synthese aus. Deshalb musst du diese Vitamine zur täglichen Ration hinzufügen. Die benötigte Menge hängt vom Vitamingehalt eventuell gefütterter Mischfutter ab.

Wasserlösliche Vitamine umfassen die B-Vitamine und Vitamin C. Diese sammeln sich nicht nennenswert im Körper an und müssen daher täglich über die Nahrung aufgenommen werden. Pferde produzieren diese Vitamine auch selbst durch ihre Darmflora. Eine übermäßige Aufnahme wasserlöslicher Vitamine – auch aus synthetischen Quellen – verursacht normalerweise keine schädlichen Wirkungen, da sie nicht in großen Mengen im Körper gespeichert werden, anders als fettlösliche Vitamine. Pferde können die Vitamine C, K und B generell aus ihrem Futter selbst bilden. Getreide, Kleie und Hefe sind gute Quellen für B-Vitamine. Vitamin C wird in der Leber synthetisiert und in vielen Geweben gespeichert.

Verschiedene Vitamine verhalten sich unterschiedlich im Körper. Das Verhalten des wasserlöslichen Vitamin C ist besonders gut verstanden. Wenn die Aufnahme den Bedarf übersteigt, nimmt die Darmaufnahme ab. Beispielsweise werden etwa 100 mg Vitamin C aus der Nahrung fast vollständig aufgenommen. Von einer zehnfachen Dosis wird nur etwa die Hälfte aufgenommen, und von einer hundertfachen Dosis nur 10–20 %.

Die häufigsten Fehler bei der Vitaminfütterung

Fehler bei der Vitaminfütterung von Pferden entstehen oft durch übermäßigen Einsatz von Vitaminsupplementen oder minderwertiges Futter. Viele Mischfutter und industrielle Mineralstoffmischungen enthalten bereits zugesetzte Vitamine. Deshalb ist es wichtig, Überschneidungen durch mehrere Futtermittel und Ergänzungen zu vermeiden, um Überdosierungen zu verhindern.

In Pflanzen – der natürlichen Nahrung des Pferdes – kommen Vitamine immer als Vorstufen vor. Diese Vorstufen werden im Pferdekörper nur bei einem Mangel in Vitamine umgewandelt. Synthetische Vitamine werden dagegen vollständig im Verdauungstrakt aufgenommen, anders als Vorstufen, die nur bei Bedarf umgewandelt werden. Bei natürlichen Vitaminen direkt aus dem Futter besteht keine Überdosierungsgefahr.

In Finnland leiden Pferde am häufigsten unter Mängeln der fettlöslichen Vitamine, besonders Vitamin D und E. Eine ausreichende Aufnahme dieser Vitamine ist besonders wichtig für Sportpferde und wachsende Fohlen, da unzureichendes Vitamin D Wachstumsstörungen verursachen und das Skelett schwächen kann. Vitamin E spielt eine wichtige Rolle bei vielen körperlichen Grundfunktionen wie der Immunabwehr und der Funktion von Nervensystem und Muskeln. Den größten Vitamin-E-Bedarf haben trächtige und laktierende Stuten, Fohlen

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