Do you know what horses need magnesium for?

Weißt du, wofür Pferde Magnesium brauchen?


Welche Magnesiumform wirkt am besten?

Magnesium Pferd ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff für optimale Muskelfunktion und Nervenleitung. Es spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, bei Enzymfunktionen, dem Elektrolythaushalt und der Regeneration der Muskulatur nach dem Training. Magnesium wirkt als Elektrolyt im Pferdekörper. Es ist auch an der Eiweißsynthese und über 300 verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt. Besonders wichtig ist es für wachsende Pferde und stark trainierte Pferde, da Magnesium über den Schweiß verloren geht.

Magnesium kann Muskelschmerzen und Krämpfe nach hartem Training lindern. Außerdem kann es leistungssteigernd wirken, da es eine bessere Sauerstoffversorgung der Muskulatur, die Muskelkraft und Stoffwechselprozesse unterstützt. Daher ist Magnesium besonders wichtig für stark trainierte Sportpferde, die viel schwitzen – es unterstützt Leistung und Regeneration. Bei Jungpferden benötigen wachsende Knochen und Muskeln Magnesium. Tragende und säugende Stuten haben ebenfalls einen erhöhten Magnesiumbedarf.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Stress die Magnesiumvorräte des Körpers erschöpft. Deshalb wird Magnesiumzufütterung oft für nervöse Pferde empfohlen. Zu wenig Magnesium im Körper kann die Aktivität des sympathischen Nervensystems steigern. Studien der Charles Sturt University in Australien und der Waltham Equine Studies Group in Großbritannien deuten darauf hin, dass Magnesium das Verhalten nervöser Pferde positiv beeinflussen kann.

Magnesium wird auch für Pferde mit Insulinresistenz empfohlen, da Magnesium den Zellen hilft, auf Insulin zu reagieren. Es beeinflusst daher Insulinresistenz und das Equine Metabolische Syndrom. Magnesium spielt eine zentrale Rolle bei der Umwandlung von Glukose aus dem Futter in Energie. Die Zugabe von Magnesium zur Ration kann die Insulinsensitivität verbessern, besonders bei übergewichtigen Pferden.

Ein wichtiger Mengenmineral

Magnesium ist ein Mengenmineral, das in größeren Mengen als viele andere Mineralstoffe benötigt wird. Gras und Heu liefern meist nicht genug Magnesium, daher muss es über andere Futtermittel zugeführt werden. Ein 500 kg schweres Pferd in Ruhe benötigt etwa 8 Gramm Magnesium täglich über das Futter. Die Menge steigt mit der Belastung: Ein Pferd in leichter Arbeit braucht 10 Gramm, bei mittlerer Arbeit 12 Gramm und bei schwerer Arbeit 15 Gramm. Eine höhere Menge hilft Trainingspferden, den durch Schweiß verlorenen Magnesiumverlust auszugleichen und unterstützt die Muskelregeneration nach dem Training. Kalzium und Magnesium haben eine ausgleichende Wirkung im Körper, daher sollten sie in einem Verhältnis von 2,5:1 bis 3:1 stehen. Eine Magnesiumvergiftung ist bei Pferden unwahrscheinlich, da überschüssige Mengen effizient über den Urin ausgeschieden werden. Bei Pferden mit Nierenversagen muss die Magnesiumdosierung vorsichtig gehandhabt werden. Bei Pferden sind etwa 60% des Magnesiums in den Knochen gebunden, was es für die Erhaltung eines gesunden Skeletts und die Kalziumaufnahme wichtig macht. Die restlichen 40% sind in extrazellulären Flüssigkeiten und Weichgeweben gebunden.

Chelatiert versus anorganisch

Magnesium als Ergänzungsfuttermittel kann entweder anorganisch (Magnesiumsulfat oder Magnesiumoxid) oder chelatiert sein.

Mineralien stammen natürlich aus der Erde und sind für die Aufrechterhaltung aller körperlichen Funktionen wichtig. Als Ergänzungsfuttermittel stehen zwei Arten von Mineralien für Pferde zur Verfügung: anorganische und chelatierte (natürliche) Formen. Chelatiertes Magnesium ist die Form, die Pferde biologisch am effektivsten verwerten können. Chelatierte Mineralien ähneln den natürlichen Verbindungen in Pflanzen stärker. Daher erkennt der Körper sie an den Aufnahmestellen leichter und transportiert sie vom Dünndarm ins Blut. Die Aufnahmerate der besten Magnesiumchelate liegt bei etwa 30%, was deutlich höher ist als bei anorganischen Formen.

Die häufigsten anorganischen Magnesiumformen sind Magnesiumoxid und Magnesiumsulfat. Der Körper erkennt anorganische Formen nicht als natürlich vorkommende Moleküle, daher zerfallen sie nicht so leicht in kleinere Einheiten, die durch die Darmschleimhaut ins Blut transportiert werden können. Deshalb wird berichtet, dass Magnesiumoxid sehr schlecht aufgenommen wird – höchstens nur etwa 4% – was bedeutet, dass viel größere Mengen benötigt werden, um die gleiche Magnesiumaufnahme sicherzustellen.

Magnesiumoxid benötigt die Säure der Magensäure, um das Mineralmolekül für die Aufnahme freizusetzen, und kann daher Magenreizungen und Durchfall verursachen. Die chelatierte Form ist besser aufnehmbar, magenfreundlicher und reduziert das Risiko negativer Wechselwirkungen, die mit anorganischen Mineralien verbunden sind. Daher sind chelatierte Formen immer besser und sicherer. Die chelatierte Form wird effizient verwertet und bietet maximalen Nutzen.

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Magnesiummangel Pferd

Pferde, die nicht genug Magnesium über das Futter erhalten, können reizbar oder nervös sein. Sie können chronische Muskelverspannungen oder Probleme mit der Ausdauer haben. Außerdem können Stolpern und Zähneknirschen Anzeichen für Magnesiummangel sein. Es wird geschätzt, dass bis zu 20% aller Pferde und über 50

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