Sugar does not belong in a horse's electrolytes

Zucker gehört nicht in Elektrolyte für Pferde

Warum nicht – und was wird benötigt?

Wenn Pferde trainieren und schwitzen, verlieren sie Natrium, Kalium und andere Elektrolyte über den Schweiß. Diese Nährstoffe werden leicht übersehen, obwohl ausreichender Zugang zu sauberem Wasser und Salz für alle Tiere wichtig ist – besonders für Sportpferde, die stark schwitzen. Elektrolyte Pferd sind wichtig für die Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks, des Flüssigkeitshaushalts und der normalen Funktion von Nerven und Muskeln. Ein Elektrolytzusatz wird benötigt, wenn ein Pferd stark oder über längere Zeit schwitzt. Bei harter Arbeit kann ein Pferd bis zu 10–15 Liter Flüssigkeit und bis zu 100 g Salz pro Stunde verlieren. Niedrige Elektrolytwerte reduzieren das Volumen des zirkulierenden Bluts in den Venen und die Leistung des Pferdes nimmt ab.

Du musst verstehen, dass sich Pferde in ihrem Elektrolytbedarf von Menschen unterscheiden. Pferdeschweiß ist hyperton, das bedeutet, er enthält eine höhere Konzentration an Elektrolyten als die im Körper zirkulierende Flüssigkeit. Menschlicher Schweiß ist dagegen hypoton, die Elektrolytkonzentrationen sind also im Körper höher als im Schweiß. Einem schwitzenden Pferd nur Wasser zu geben, verdünnt lediglich die Elektrolytkonzentrationen im Körper. Deshalb benötigen Pferde Elektrolyte, um den Flüssigkeitshaushalt und die ordnungsgemäße Zellfunktion aufrechtzuerhalten – beides ist für die Leistung wichtig.

Unter normalen Bedingungen, wenn ein Pferd nur wenig schwitzt, reicht oft einfaches Salz aus, um die Verluste zu ersetzen. Mit zunehmendem Schwitzen wird es wichtig, verlorene Elektrolyte mit einem geeigneten Elektrolytpräparat zu ersetzen, das auch Kalium, Natrium und Chlorid sowie möglicherweise Magnesium enthält.

Mit Zucker oder ohne?

Viele Elektrolytprodukte enthalten große Mengen Zucker, aber als Grundregel gehört Zucker nicht in Pferdeelektrolyte. Die Verwendung von Zucker in Elektrolytpräparaten für Pferde stammt aus Studien am Menschen, die nahelegen, dass Natrium effizienter zusammen mit Glukose absorbiert wird. Forschung an Pferden zeigt, dass dieses Prinzip nicht für Pferde gilt. Zucker verbessert die Elektrolytaufnahme bei Pferden nicht und kann im Gegenteil Muskelprobleme verursachen. Das ist besonders relevant bei Pferden mit Insulinresistenz oder anderen Stoffwechselstörungen.

Pferde brauchen keinen zusätzlichen Zucker, besonders nicht wenn sie dehydriert sind. Pferde wandeln verdauliche Fasern mit Hilfe nützlicher Darmmikroben in Glukose, Glykogen und Fett um. Zucker ist für die Elektrolytaufnahme nicht erforderlich und kann wertvollere und notwendige Inhaltsstoffe übermäßig verdünnen.

Die wichtigsten Bestandteile von Elektrolyten sind Natrium, Chlorid und Kalium. Andere Komponenten können Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kupfer, Eisen, Mangan und Zink umfassen.

Eine kleine Menge Zucker in einem Elektrolytprodukt kann akzeptabel sein, solange es die wichtigen Elektrolyte und Mineralien enthält. Kleine Zuckermengen beeinflussen die Aufnahme nicht wesentlich. Zucker kann die Schmackhaftigkeit verbessern, bietet aber keinen anderen echten Nutzen. Die Schmackhaftigkeit kann auch mit gesünderen Alternativen als Zucker verbessert werden. Große Zuckermengen reduzieren den Anteil der aufgenommenen Elektrolyte und sind für den Elektrolytersatz nicht vorteilhaft. Deshalb lohnt es sich, sowohl den Zucker- als auch den Elektrolytgehalt jedes Elektrolytprodukts zu überprüfen.

Was machen Elektrolyte eigentlich?

Was sind also Elektrolyte genau und was machen sie? Wenn sie in Wasser gelöst werden, zerfallen Elektrolyte in geladene Ionen und erzeugen einen elektrochemischen Strom. Dieser Strom wirkt als Antrieb für viele Körperprozesse beim Pferd, einschließlich Muskelkontraktion, Nährstoffaufnahme, Nervensystemfunktion, Säure-Basen-Gleichgewicht und Flüssigkeitsregulation. Elektrolyte leiten die Wasseraufnahme zu den Zellen, Organen und Geweben, die es am meisten benötigen.

Schweiß besteht sowohl aus Wasser als auch aus Elektrolyten. Wenn Pferde schwitzen, verlieren sie nicht nur Wasser, sondern auch wertvolle Mineralien, die für viele biochemische Prozesse im Körper verantwortlich sind. Der Ersatz verlorener Elektrolyte ist daher für die Gesundheit des Pferdes wichtig. Je mehr ein Pferd schwitzt, desto schneller braucht es Nachschub.

Elektrolytmangel Pferd und Ungleichgewichte verursachen Dehydration und können das Pferd auf viele Arten beeinträchtigen – von Energieverlust und Muskelzittern bis hin zu Schwäche, Instabilität und in schweren Fällen sogar dem Tod. Deshalb ist es wichtig zu erkennen, wann eine Elektrolytzufuhr notwendig ist.

Elektrolyte spielen wichtige Rollen im gesamten Pferdekörper. Ihre elektrochemischen Prozesse helfen bei der Regulierung der Herzfrequenz, Muskelkontraktion, Nervenimpulsübertragung und Verdauung. Sie helfen auch dabei, Flüssigkeiten in und aus Zellen zu bewegen und fördern die Nährstoffaufnahme. Ohne Elektrolyte kann der Pferdekörper Wasser nicht effektiv zurückhalten oder nutzen.

Was und wie viel?

Ein leicht schwitzendes Pferd benötigt nur Salz, um die Natrium- und Chloridwerte zu ergänzen, die in der Ernährung unzureichend sind. Eine Kaliumergänzung ist normalerweise unnötig, da Heu und Weidegras viel Kalium enthalten. Ein Pferd, das aktiv trainiert oder unter extrem heißen Bedingungen arbeitet und stark schwitzt, benötigt ein spezielles Elektrolytpräparat. In solchen Fällen reicht Salz allein nicht aus.

Pferde verlieren natürlich Elektrolyte durch Schw

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