Die kühlen Herbsttage und winterliche Feuchtigkeit stellen auch die Immunabwehr der Tiere auf die Probe. Der Herbst ist für Pferde ebenso "Bakterienzeit", da bestimmte Viren und Bakterien gerade dann aktiver werden, wenn die Temperaturen fallen und die Luftfeuchtigkeit steigt. Wetterschwankungen, mehr Zeit im Stall und Stress können Pferde für Erkältungen, Husten und andere saisonale Beschwerden anfällig machen. Wenn die Immunabwehr schwächelt, verlangsamt sich auch die Erholung nach Anstrengungen.
In Herbst und Winter belasten Temperaturschwankungen und hohe Luftfeuchtigkeit die Atemwege und die Haut. Die Stallhaltung und das Füttern in geschlossenen Räumen fördern die Verbreitung von Viren und Bakterien. Turniere, gemeinsame Transporte und Veränderungen im gewohnten Tagesablauf erhöhen den Stresspegel, was das Immunsystem schwächt. Weniger Zugang zu natürlichem Futter und Sonnenlicht bedeutet auch weniger natürlich aufgenommene Vitamine und Antioxidantien.
Nährstoffunterstützung für die Immunfunktion
Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden. In Herbst und Winter ist es besonders wichtig sicherzustellen, dass dein Pferd ausreichend immununterstützende Nährstoffe über die Fütterung erhält:
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Omega-3-Fettsäuren – unterstützen die normale Immunfunktion und das natürliche Gleichgewicht des Körpers.
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Vitamin E und Selen – schützen die Zellen vor oxidativem Stress.
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Zink und Biotin – erhalten den Zustand von Haut und Schleimhäuten. Zink unterstützt auch die Immunabwehr.
- Präbiotika und Vitamin C – unterstützen die Darmgesundheit und die Immunantwort des Körpers.
Hochwertige, nährstoffreiche Ergänzungsfuttermittel helfen dabei, die natürliche Immunabwehr des Pferdes während der saisonalen Veränderungen zu unterstützen. Unser Sortiment umfasst pflanzliche Omega-3-Produkte und andere vitaminreiche Ergänzungen, die sich für den täglichen Einsatz als Teil der normalen Fütterungsroutine eignen.
Mit den richtigen Produkten lässt sich die Erholung sowie das Wohlbefinden von Haut und Atemwegen unterstützen. Oft heißt es, dass Gesundheit im Darm beginnt, weil eine ordnungsgemäße Verdauung und ein ausgewogenes Darmmikrobiom die Gesamtgesundheit und Immunresistenz des Pferdes fördern.
Die häufigsten "Herbstkeime" bei Pferden
1. Pferdeinfluenza (Equine Influenza Virus, EIV)
- Hochansteckender Atemwegsvirus.
- Symptome: Fieber, trockener Husten, Nasenausfluss, Müdigkeit und verminderter Appetit.
- Verbreitet sich leicht bei Turnieren, während gemeinsamer Transporte und in Ställen.
- Impfung bietet guten Schutz, aber die Immunität kann schwächer werden, wenn die Impfintervalle verlängert werden.
2. Equine Herpesviren (EHV-1 und EHV-4)
- Werden oft im Herbst und Winter aktiviert, wenn Pferde gestresst sind oder die Immunität geschwächt ist.
- Symptome: Fieber, Nasenausfluss, manchmal geschwollene Lymphknoten oder Fehlgeburten bei trächtigen Stuten.
- EHV-1 kann auch neurologische Symptome verursachen (Koordinationsstörungen, Schwäche der Hinterhand).
- Verbreitung über Atemwegssekrete und direkten Kontakt.
3. Streptococcus equi subsp. zooepidemicus
- Häufiges Bakterium bei Atemwegsinfektionen; kann virale Infektionen verschlimmern.
- Symptome: Husten, Nasenausfluss, leichtes Fieber.
4. Druse (Streptococcus equi)
- Tritt in Herbst und Winter auf, besonders bei jungen Pferden.
- Symptome: hohes Fieber, dickflüssiger Nasenausfluss, geschwollene Lymphknoten und Abszesse.
- Hochansteckend und erfordert Isolation und strenge Hygiene.
