Smaller Amounts of Organic Zinc and Copper Are Sufficient for Horses

Geringe Mengen organisches Zink und Kupfer reichen für Pferde

Geringe Mengen organischer Spurenelemente Zink und Kupfer reichen für Pferde

Die Bedeutung von Zink Kupfer Pferde ist in der Fütterung von Zuchtstuten und Jungpferden längst anerkannt. Kupfer spielt eine Schlüsselrolle bei der Knorpelbildung. Ein Kupfermangel kann zu entwicklungsbedingten orthopädischen Erkrankungen bei Jungpferden beitragen. Zink ist entscheidend für die Erneuerung der Epithelschicht der Haut. Die richtige Verwendung von Zink und Kupfer im korrekten Verhältnis kann helfen, Entwicklungsstörungen zu verhindern und Symptome orthopädischer Erkrankungen zu reduzieren, besonders bei Jungpferden. Neue Erkenntnisse über die Wichtigkeit dieser Spurenelemente für das gesamte Wohlbefinden der Pferde führen zu verstärkter Aufmerksamkeit für eine angemessene Zink- und Kupferaufnahme auch bei erwachsenen Pferden.

Vorteile von Zink und Kupfer für Pferde:

  1. Antioxidativer Schutz: Sowohl Kupfer als auch Zink sind Bestandteile wichtiger antioxidativer Enzyme, die vor vorzeitiger Alterung schützen und gesunde Gewebe und Zellen unterstützen. Pferde im schweren Training produzieren mehr schädliche Oxidantien und können von zusätzlichen Antioxidantien profitieren (1). In einer Studie erhielten Vollblüter im intensiven Training ein zink- und kupferhaltiges Supplement, was ihre antioxidative Kapazität während der Trainingsperiode verbesserte (2). Ältere Pferde haben generell niedrigere antioxidative Enzymaktivität und können von einer Zink-Ergänzung profitieren.

  2. Hufgesundheit: Das korrekte Zink-zu-Kupfer-Verhältnis unterstützt die Keratinsynthese, das Hauptprotein im Hufmaterial. Keratin trägt zur Hufstärke bei. Pferde, die ausreichend Zink und Kupfer erhalten, haben ein geringeres Risiko für White Line Disease (3).

  3. Immunfunktion: Zink hilft Immunzellen dabei, auf Infektionen zu reagieren. Während einer Infektion sinken die Blutzinkspiegel, da Immunzellen und die Leber es nutzen. Temporäre Abfälle im Blutzink wurden bei Pferden mit Fieber und Cellulitis beobachtet (4).

  4. Hautgesundheit: Zinkmangel kann Hautauffälligkeiten wie langsame Wundheilung verursachen, oft aufgrund beeinträchtigter Immunfunktion. Pferde mit unzureichendem Zink sind anfälliger für Zustände wie Mauke und Strahlfäule, besonders in feuchten Umgebungen. Ausreichend Zink unterstützt gesunde Haut und Fellqualität sowie Glanz.

  5. Insulinspiegel und -sensitivität: Zinkmangel kann zu reduzierten Insulinspiegeln, beeinträchtigter Glukosetoleranz und erhöhter Insulinresistenz führen. Zink unterstützt die Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse und hilft bei der Regulierung des Blutzuckers (5,6). Zink wird oft an Pferde mit Stoffwechselstörungen verfüttert, da es die Insulinsensitivität und den antioxidativen Status unterstützt, die bei Pferden mit EMS oder Cushing-Krankheit oft beeinträchtigt sind.

  6. Gelenkgesundheit: Zink wird für die Kollagensynthese benötigt. Ein Großteil der Gelenke und Sehnen besteht aus Kollagen, das für die Knorpelproduktion wichtig ist. In einer Studie zeigten trainierende Pferde, die organische Formen von Kupfer, Zink, Kobalt und Mangan erhielten, nach 12 Wochen höhere Marker der Kollagensynthese verglichen mit Pferden, die anorganische Formen erhielten (7). Dies unterstreicht sowohl die Wichtigkeit dieser Mineralien als auch die überlegene Bioverfügbarkeit organischer Spurenelemente.

  7. Fellqualität: Zink ist an der Keratinproduktion beteiligt, einem Schlüsselprotein für die Fellstruktur. Pferde, die organisches Zink und Kupfer erhielten, hatten stärkere und elastischere Haarfasern als die, die anorganische Formen erhielten (8). Zink beeinflusst auch die Fellfarbe durch Melaninproduktion. Ein mattes oder verblasstes Fell – besonders bei Füchsen oder Rappen – kann auf Zink- oder Kupfermangel hinweisen. Für ein gesundes Fell sollten Zink und Kupfer in einem 4:1-Verhältnis bereitgestellt werden. Diese Mineralien sind besonders während des saisonalen Fellwechsels wichtig.

  8. Überschüssige Eisenaufnahme: Diäten mit hohem Eisengehalt erhöhen das Risiko schlechter Hufqualität, Lebererkrankungen und Insulinresistenz. Überschüssiges Eisen beeinträchtigt die Zink- und Kupferaufnahme und kann möglicherweise Anämie und Stoffwechselprobleme verursachen. Die Ergänzung von Zink und Kupfer kann helfen, die Mineralstoffverhältnisse wieder auszugleichen. Täglicher Bedarf: Eisen ~400 mg, Zink ~500 mg, Kupfer ~125 mg.

  9. Appetit: Zinkmangel kann schlechten Appetit, Gewichtsverlust und schlechtes Wachstum verursachen. Fohlen mit schwerem Zinkmangel zeigten reduzierten Appetit und langsames Wachstum (9).

Kupfer und Zink gehen durch Schweiß verloren – Zink in besonders großen Mengen. Für hart arbeitende, stark schwitzende Pferde sollten diese Verluste ersetzt werden, um Ausdauer und Leistung zu unterstützen.

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