Das Ziel der Rohfütterung ist es, die gesamte Ernährung des Hundes aus natürlichen Quellen zu vervollständigen: Vitamine und Mineralstoffe, ausreichend Proteine und so weiter.
Manchmal treten jedoch Probleme oder Beschwerden auf, die sich nicht immer mit einfachen Maßnahmen lösen lassen. In diesem Fall lohnt es sich, verschiedene BARF Ergänzungsfutter in den Ernährungsplan einzubeziehen.
Die gesamte Fütterungsweise wird immer durch Alter, Größe, Rasse, Aktivitätslevel und verschiedene Krankheiten oder andere Einschränkungen des Hundes beeinflusst. Am häufigsten verwendet man bei der Rohfütterung mehrere der folgenden natürlichen Zusätze: verschiedene Gemüsesorten, getrocknete Beeren wie Sanddorn, Hagebutte, Cranberry, Kelp (Ascophyllum nodosum), Brennnessel und andere grüne Pulver und Kräuterpulver, Bierhefe, Apfelessig, Nahrungsergänzungen die die Magenfunktion und Verdauung unterstützen wie ballaststoffreiche Grütze und Getreide wie Gerste, Samen wie Chia, Hanf, Leinsamen, Bentonitton, Löwenzahnwurzel, Pflanzen- und Fischöle sowie tierische Fette und Ei.
Vitamine und Mineralstoffe überprüfen
Vitamine teilt man in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine ein. Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) werden im Körper gespeichert, daher ist es nicht nötig, sie täglich zu geben. Stattdessen kann ihre Aufnahme über einen längeren Zeitraum sichergestellt werden. Fettlösliche Vitamine aus Nahrungsergänzungen können im Körper gespeichert werden, und es ist auch möglich, sie zu überdosieren. Wenn Vitamine aus natürlichen Quellen direkt über das Futter kommen, besteht keine Überdosierungsgefahr. Der Körper verwendet was er braucht und der Rest verlässt den Körper auf natürliche Weise. Bei industriell hergestellten Pillen und Pulvern musst du vorsichtiger sein.
Vitamin A unterstützt das Sehvermögen, die normale Funktion der Zellmembranen, das Skelett und die körpereigene Immunabwehr. Eine natürliche Vitamin A-Quelle für Hunde ist Leber. Die Vorstufe von Vitamin A, Carotin, findet sich beispielsweise in Karotten, Vogelbeeren, Schafgarbe, Löwenzahnblättern und Sanddorn.
Ein Hund braucht B-Vitamine unter anderem zur Aufrechterhaltung der normalen Körperfunktion, für den Stoffwechsel und die Energieproduktion. Die verschiedenen B-Vitamine lassen sich leicht mit Bierhefe ergänzen, die auch Chrom und darmfreundliche Hefen enthält. Blütenpollen enthält ebenfalls reichlich B-Vitamine und viele andere Vitamine.
Vitamin C ist ein starkes Antioxidans, das die Aufnahme anderer Vitamine und Mineralstoffe verbessert und die körpereigene Immunabwehr stärkt. Es hilft auch dabei, Herzkrankheiten vorzubeugen und fördert die Entwicklung von Zähnen, Zahnfleisch, Skelett und Gelenken. Vitamin C ist reichlich vorhanden, beispielsweise in Hagebutte.
Vitamin D ist unter anderem an der Regulierung des Kalzium- und Phosphorhaushalts im Körper beteiligt. Natürliche Vitamin D-Quellen sind fetter Fisch und Lebertran. Wenn ihr Anteil in der Hundeernährung gering ist oder sie gar nicht gegeben werden können, sollte Vitamin D als Nahrungsergänzung bereitgestellt werden. Die Vorstufe von Vitamin D, Ergosterol, kann aus Isländisch Moos gewonnen werden.
Vitamin E wirkt als Antioxidans, das die Zellen vor den schädlichen Auswirkungen freier Radikale schützt (einschließlich Milchsäuren, die durch körperliche Leistung entstehen). Vitamin E wird zu einem gewissen Grad aus Pflanzenölen und Weizenkeimen gewonnen, aber es ist oft eine sinnvolle Ergänzung der Ernährung. Besonders bei einer ölreichen Ernährung steigt der Bedarf an Vitamin E. Laut Forschung wird natürliches Vitamin E bis zu 1,5-mal effizienter aufgenommen im Vergleich zu synthetisch hergestelltem Vitamin E, daher reicht eine viel kleinere Menge aus.
Zink ist eines der am häufig
