The indoor feeding season for horses is approaching – how should you prepare?

Die Stallsaison für Pferde naht – wie solltest du dich vorbereiten?

Bald ist es wieder soweit: Auch die letzten Weidetore schließen sich und die Pferde kehren von den Feldern zurück in die Ställe. Die Umstellung ist für ein Pferd enorm – sowohl körperlich als auch mental. Auf der Weide verbringt es den Sommer oft mit Freunden, bewegt sich frei und frisst frisches Gras. Der Wechsel in den Stall ermöglicht vielen Pferden und Besitzern die Rückkehr zu festen Routinen, aktiveres Training und einen gewissen Neuanfang. Wenn dein Pferd jedoch in den Stall wechselt, verringert sich die Futterfrequenz im Vergleich zum ständigen Grasen. Die Stallsaison Pferd bedeutet mehr Zeit drinnen und oft weniger aktive Bewegung im Paddock. Diese Faktoren solltest du auch bei der Fütterung berücksichtigen.

Von Gras zu Heu

Auf der Weide frisst das Pferd feuchtes, frisches und gut verdauliches Gras. Über den Sommer haben sich die Darmbakterien deines Pferdes an frisches Futter gewöhnt. Auf der Weide bewegt sich das Pferd oft mehr als in einer Paddock- und Stallumgebung. Bewegung und Aktivität haben einen erheblichen Einfluss auf die Verdauung und Darmfunktion. In der Winterfütterung Pferd ist die Weidezeit oft kürzer, und grünes, feuchtes Gras wird durch trockeneres, weniger verdauliches Heu im Stall ersetzt. Heu steht meist nur 3–5 Mal am Tag zur Verfügung. Trockenes Raufutter verlangsamt den Feuchtigkeitsgehalt und die Passage des Futterbreis durch den Darm.

Allmähliche Veränderungen reduzieren das Risiko von Verdauungsproblemen

Während Übergangsperioden sind Verdauungsstörungen bei Pferden häufig. Schrittweise umgesetzte Futterumstellungen helfen den Darmmikroben dabei, sich an den Abbau einer anderen Futterart anzupassen. Die Planung einer optimalen Ernährung unterstützt die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes.

Die Verdauungsfunktion des Pferdes wird von Darmmikroben und Bakterien unterstützt, die empfindlich auf Fütterungsveränderungen reagieren. Wenn dein Pferd rund um die Uhr auf der Weide war, ist es sinnvoll, bereits einige Wochen vor dem Stallwechsel kleine Mengen Heu auf die Weide zu bringen, damit die Pferde daran knabbern können. Dadurch kann sich die Darmflora ruhig an das neue Futter anpassen, und du vermeidest viele Verdauungsprobleme – von Verstopfung bis hin zu Durchfall oder Kolik. Bei Kraftfutter empfiehlt sich eine tägliche Steigerung von maximal etwa 200 g. Die Darmmikroorganismen reagieren am empfindlichsten auf Veränderungen im Zucker- und Proteingehalt der Nahrung. Wenn sich das Futter von feuchtem Gras zu trockenem Heu ändert, solltest du auch die Wassermenge deines Pferdes überprüfen und eine ausreichende Salzaufnahme sicherstellen.

Aus Sicht der Pferdeverdauung ist der Wechsel von der Weide in den Stall jedoch nicht so dramatisch wie der Wechsel vom Stall zur Weide. Im Spätsommer ist das Weidegras meist bereits faserreicher, und seine Energie- und Proteinwerte sind niedriger als im Frühsommer. Du kannst die Umstellung unterstützen, indem du nicht nur schrittweise an die Futtermittel gewöhnst, sondern auch magenfreundliche Futtermittel anbietest, die dem Mikrobiom bei der Anpassung helfen. Beispiele sind Löwenzahnwurzel, Inulin, Milchsäurebakterien oder Futtermittel mit nützlichen Hefen wie Tummy Saver, Gastro Control, Gastro Clay B oder Protect That Tummy.

Der Vitaminbedarf steigt

Die Stallfütterungszeit kann für manche Pferde auch schwerere Arbeit bedeuten. Deshalb musst du den Energiebedarf an Umfang und Qualität der Arbeit anpassen. Falls dein Pferd über den Sommer hingegen zu viel Gewicht zugelegt hat, solltest du bereits im Herbst mit der Rückkehr zu einer normalen Körperkondition beginnen. Beim Wechsel in den Stall und der Umstellung auf trockenes Heu solltest du auch den Vitamin- und Mineralstoffbedarf deines Pferdes überprüfen. In trockenem Heu sind die Vitamin- und Nährstoffgehalte niedriger als in frischem Gras.

Das natürliche Futter eines Pferdes, frisches Gras, enthält reichlich Vorstufen der Pferdevitamine Winter A, E und K. Wenn ein Pferd nicht täglich grünes Gras frisst, benötigt es eine Vitamin-E-Ergänzung. Eine Vitamin-E-Ergänzung ist besonders wichtig für Fohlen und Jungpferde, Zuchtstuten und Sportpferde in schwerer Arbeit. Vitamin E wird oft in kleinen, häufigen Mengen empfohlen, damit die Vitamin-E-Spiegel im Gewebe stabil bleiben. Eine B-Vitamin-Ergänzung kann für alle Pferde während der Winterfellbildung und für den Stoffwechsel normaler Energienährstoffe wie Kohlenhydrate, Proteine und Fette vorteilhaft sein. Gestresste Pferde und Pferde mit Verdauungsproblemen benötigen oft eine B-Vitamin-Ergänzung, da in diesen Fällen die körpereigene B-Vitamin-Produktion im Darm gestört sein kann. Bierhefe enthält alle B-Vitamine, die ein Pferd benötigt, und hilft gleichzeitig, die Magenfunktion auszugleichen. Eine Vitamin-D-Ergänzung ist im Winter oft nötig, besonders wenn das Pferd wenig Zeit draußen verbringt oder eine Decke trägt. Die im Sommer aufgebauten

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